Niedersächsischer Umweltminister Olaf Lies zu Gast in Betheln

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies war auf Einladung des Landtagsabgeordneten Volker Senftleben in Betheln zu Gast. Der erste Vorsitzende der Paul-Feindt-Stiftung Bernd Galland, Carl-Jürgen Conrad vom Landvolk Hildesheim und der Landwirt Georg Meyer führten die Abgeordneten durch die Bethelner Masch.

„Ich freue mich sehr über den Besuch von Olaf Lies in Betheln. In der Gronauer Masch wird der Niedersächsische Weg in bemerkenswerter Weise umgesetzt. Hier agieren alle gemeinsam“, so Volker Senftleben.

Der Niedersächsische Weg ist eine bundesweit einmalige Vereinbarung zwischen der Landesregierung, dem Landvolk, der Landwirtschaftskammer und den Natur- und Umweltverbänden. In dem gemeinsamen Vertrag verpflichten sich alle Beteiligten die Natur- und Artenvielfalt sowie die Biodiversität zu schützen und einen sparsamen und ökologischen Umgang mit der Landschaft zu führen. Für die Umsetzung des Niedersächsischen Weges werden erhebliche finanzielle Mittel vom Land zur Verfügung gestellt. Der Weg wird durch eine Erfolgskontrolle und ein Monitoring gesichert.

Minister Olaf Lies zeigte sich beeindruckt von dem Besuch in Betheln „Umwelt, Natur- und Artenschutz geht uns alle an und ist eine Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen. In Betheln haben die einzelnen Akteure Verständnis für einander. Das ist wichtig und die gemeinsame Grundlage für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in diesem wichtigen Thema“, so Olaf Lies.

Der Rundgang führte neben seltenen Pflanzen- und verschiedenen Tierarten auch an den Welsh-Black-Rindern von Georg Meyer vorbei. Dieser Bewirtschaftet die Tiere seit vielen Jahren im Familienbetrieb und erklärte, wie eine gute und nachhaltige Bewirtschaftung aussehen kann.

Durch das Gebiet führen viele Wander- und Fahrradwege zur Erkundung. Außerdem bietet die Paul-Feindt-Stiftung regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Natur- und Umweltschutz für interessierte Bürgerinnen und Bürger an.