Kraftvolles Bekenntnis zur ganzheitlichen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen nach der Pandemie mit dem Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“

Kinder und Jugendlichen haben in der langen Zeit der Corona-Pandemie ganz besonders unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung gelitten. Neben den schulischen Herausforderungen des Distanzunterrichts waren vor allem die Kontaktbeschränkungen eine extreme Belastung.

„Es freut mich daher besonders, dass die Niedersächsische Landesregierung heute das breit angelegte Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ mit einem Volumen von 222 Millionen Euro vorgestellt hat, welches Kinder und Jugendliche in Niedersachsen bei der Bewältigung der Corona-Folgen unterstützt. 122 Millionen Euro des Bundes wurden um 100 Millionen Euro aus Landesmitteln aufgestockt. Von der Gesamtsumme gehen 189 Millionen Euro in den Kultusbereich, 33 Millionen unterstützen die Kinder- und Jugendhilfen“, berichtet der SPD-Landtagsabgeordnete Volker Senftleben.

In dem vorgestellten Aktionsprogramm geht es um ein kraftvolles Bekenntnis zur ganzheitlichen Unterstützung der Kinder und Jugendlichen nach der Pandemie. Nicht nur die wichtige Lernförderung, sondern auch Maßnahmen zur psychologischen und emotionalen Förderung sowie die Entlastung der Lehrkräfte durch zusätzliches, unterstützendes Personal sind bedeutsam. „Damit werden den Kindern und Jugendlichen wieder Perspektiven gegeben und sie bekommen Selbstvertrauen zurück. Erlebtes und Bevorstehendes wird gemeinsam ausgetauscht“, so Senftleben.

Eine ausführliche Beschreibung aller Angebote des Aktionsprogramms, z.B. über Schaffung von Jugendplätzen in Quartieren und Kommunen, Zuschüssen für Schwimmkurse, Unterstützung von Familien in konkreten Notlagen, Sport- und Bewegungscamps, Angebote für Kunst, Kultur und Kreativität usw. ist auf der Internetseite des Nds. Sozialministeriums unter www.ms.niedersachsen.de zu finden.

„Zusätzlicher Druck auf Kinder und Jugendlichen wäre nach der teilweise beängstigenden Situation während der Pandemie genau die falsche Richtung. Besonders die Einbeziehung der etablierten Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe stellt sicher, dass die Unterstützung zielgerichtet dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Mit diesem 11-Punkte-Programm haben die Sozialministerin Daniela Behrens und der Kultusminister Grant Hendrik Tonne genau die richtigen Antworten auf die vielfältigen Bedürfnisse der jungen Menschen gefunden“, betont Senftleben abschließend.