Pflegezustand der Riehe in Graste soll verbessert werden

Landtagsabgeordneter Volker Senftleben setzt für Beseitigung des unbefriedigenden Pflegezustand der Riehe in der Ortsdurchfahrt Graste ein

Im Spätsommer erreichte den Lantagsabgeordneten ein Schreiben des Ortsbeauftragten aus Graste. Dieser schilderte ausführlich in einem bebilderten Anschreiben den seit Jahrzehnten bestehenden Unmut über die dortigen Zustände an dem teilweise offenen Verlauf des Baches „Riehe“ in der Ortsdurchfahrt. Nach dessen Beschreibung das offene Gewässer einen verwahrlosten und katastrophalen Eindruck erweckt und zudem damit die Befürchtungen steigen, dass eine Anstieg der Rattenpopulation erfolgt.

Diesen Brief nahm Senftleben zum Anlass sich an das zuständige Wirtschaftsministerium zu wenden. Zwischenzeitlich liegt dem Abgeordneten Senftleben eine Rückmeldung aus Hannover vor. 

Für das Ministerium ist die Sachlage nach Rücksprache mit der zuständigen Straßenbaubehörde jedoch eindeutig. In Hannover wird keine Veranlassung zu einer Intensivierung der Mäharbeiten bzw. zu einer Verrohrung des landeseigenen Gewässers gesehen. 

Das Ministerium sieht hier im Wesentlichen vielmehr die Kommune in der Pflicht. So ist nach dortigen Auffassung das schlechte Erscheinungsbild der ebenfalls kritisierten Randbereiche der Gehwege sowie die Rattenbekämpfung klar in der gemeindlichen Zuständigkeit.

Einzig positives Signal ist die Bereitschaft des Landes sich an den möglichen Kosten für eine Verrohung durch die Kommune zu beteiligen, so Senftleben. Ergänzend führt er hinzu, ich hätte mir hier etwas mehr Entgegenkommen des Wirtschaftsministeriums gewünscht, da die aktuelle Situation nicht annähernd  als zufriedenstellend bezeichnet werden kann. 

Dennoch blicke ich dem geplanten Ortstermin mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Kommune Anfang Januar erwartungsvoll entgegen, so Senftleben abschließend.