Informationen zum Soforthilfeprogramm des Landes

Informationen zum Soforthilfeprogramm des Landes

Ab sofort können in Not geratene Unternehmen / Soloselbstständige / Künstler, etc. auch per E-Mail Anträge auf Soforthilfe stellen. Dies war bislang nicht möglich.

Demnach kann der Antrag auf „Niedersachsen-Soforthilfe Corona“ sowie das Formular „De-minimis-Erklärung Soforthilfe“ elektronisch per E-Mail an die NBank gesendet werden.

Hierbei ist wie folgt vorzugehen:

  1. Laden Sie sich den Antrag und das Formular „De-minimis-Soforthilfe“ herunter und speichern Sie diese auf Ihrem PC.
  2. Füllen Sie den Antrag und das Formular „De-minimis-Soforthilfe“ sorgfältig am PC aus.
  3. Senden Sie uns den Antrag, das De-minimis-Formular und den geeigneten Nachweis der Unternehmung an folgende E-Mail Adresse: antrag@nullsoforthilfe.nbank.de

Bitte verwenden Sie die E-Mail-Adresse antrag@nullsoforthilfe.nbank.de ausschließlich für die Übermittlung Ihres Antrags. Fragen zu Förderung und Antragsstellung können unter dieser Adresse nicht beantwortet werden. Wenden Sie sich hierfür bitte an beratung@nullnbank.de

 

Downloads | Soforthilfe

 

Eine Bearbeitung des Formulars „De-minimis-Soforthilfe“ ist nur möglich, wenn es zuvor auf dem Computer gespeichert wurde. Laden Sie das Formular zunächst herunter und öffnen es anschließend von Ihrer Festplatte aus.

Maßgeblich ist folgender Link: https://www.soforthilfe.nbank.de/

 

(A) Kleinstunternehmen bis 10 Beschäftigte (Soforthilfeprogramm des Bundes; Auszahlung über NBank):

bis 5 Beschäftigte: einmalige Soforthilfe bis zu 9.000 €

bis 10 Beschäftigte: einmalige Soforthilfe bis zu 15.000 €

Antragsberechtigt sind Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen (einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion) mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent). Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass).

 

(B) Kleinunternehmen bis 49 Beschäftigte (Soforthilfeprogramm des Landes; Auszahlung über NBank)

von 11 bis 30 Beschäftigte:  einmalige Soforthilfe bis zu 20.000 €

von 31 bis 49 Beschäftigten: einmalige Soforthilfe von bis zu 25.000 Euro

Antragsberechtigt sind kleine (einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion) und Angehörige der Freien Berufe mit 11 bis 49 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent zum Zeitpunkt der Antragstellung). Die Antragstellerinnen oder Antragssteller müssen versichern, dass sie durch die Covid-19-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, die ihre Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass). Die Angaben sind in Vollzeitäquivalenten zu tätigen. Dabei sind Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte im Verhältnis ihrer anteiligen Arbeitszeit zu berücksichtigen. Die konkrete Einmalzahlung orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate.

 

In beiden Richtlinien ist eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten nach ausdrücklicher Vorgabe des BMWi nicht Bestandteil der Förderung. Sollten die Lebenshaltungskosten nicht gedeckt sein, kann ergänzend die Grundsicherung nach Arbeitslosengeld II beantragt werden.

 

Häufig gestellte Fragen an die Niedersächsischen Ministerien, aktueller Stand immer abrufbar unter

Niedersächsische Staatskanzlei

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

Niedersächsisches Finanzministerium

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Niedersächsisches Kultusministerium

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalsierung

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Niedersächsisches Justizministerium

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung

 

Weitere Links zu externen Hilfen

Durch die Corona-Krise bestehen in zahlreichen Branchen inzwischen Personal-Überhänge, während andere Branchen händeringend nach Arbeitskräften suchen. Um dieses Ungleichgewicht schnellstmöglich und unbürokratisch ausgleichen zu können, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Möglichkeit der gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung (§1 Abs.3 Nr. 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz – AÜG) noch einmal konkretisiert, ebenso wie Antworten zu weiteren Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen ausführlich definiert.

Die Bundesregierung hat ein Papier über die Maßnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaft unter „Hilfen für Künstler und Kreative“ zusammengestellt.

Der Landesverband Soziokultur bietet in der aktuellen Situation Sprechstunden für Kulturschaffende aller Sparten in Niedersachsen an. Zudem hat der Verband Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für die Kulturlandschaft zusammengestellt