Norddeutsche Wasserstoff-Strategie ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Die fünf norddeutschen Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen haben am heutigen Tag die norddeutsche Wasserstoff-Strategie unterzeichnet. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Volker Senftleben:
 
„Dass die norddeutschen Bundesländer heute eine länderübergreifende Wasserstoff-Strategie unterzeichnet haben, ist ein wichtiger Schritt hin zu einer bundesweiten Strategie. Grüner Wasserstoff wird auf dem Weg zum Erreichen von Klimaschutzzielen eine wegweisende Ressource sein, um gerade in den Sektoren der Mobilität und Industrie nachhaltige Erfolge zu erzielen.“
 
Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt, dass die SPD-geführte Landesregierung im Schulterschluss mit den anderen norddeutschen Bundesländern eine Vorreiterrolle im Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft übernehmen will. „Norddeutschland und insbesondere Niedersachsen sind prädestiniert für einen Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft, da hier viele erforderliche wirtschaftsgeographischen Voraussetzungen gegeben sind. Gerade die On- und Offshore-Anbindungen in Niedersachen bieten hervorragende Bedingungen“, so Volker Senftleben weiter.
 
„In der vergangenen Plenarsitzung haben die regierungstragenden Fraktion von SPD und CDU das niedersächsische Klimaschutzgesetz eingebracht. Dieses sieht eine deutliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen vor – dabei kann Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen“, so der Energiepolitiker Senftleben, und ergänzt abschließend: „Wir müssen grünen Wasserstoff als wirtschafts- und strukturpolitische Chance begreifen und im Sinne der ‚Green Economy‘ den Ausbau dieses Bereiches weiter vorantreiben. Zudem können im Zuge der Herstellung des grünen Wasserstoffs auch Energiemengen langfristig nutz- und speicherbar gemacht werden, die nicht in das Stromnetz eingespeist werden können.“