Städtebauförderungsprogramm 2018: 186,4 Millionen Euro für Niedersachsens Städte und Gemeinden

Aus dem Niedersächsischen Umweltministerium wurde heute von Minister Olaf Lies das Städtebauförderungsprogramm 2018 bekannt gegeben. Das Investitionsvolumen beträgt rund 186,4 Millionen Euro. „Die Fördermittel für den Städtebau sind weiterhin sehr gefragt“, sagte der Minister. „Daraus wird deutlich, dass sich unsere Städte und Gemeinden sehr für ihre städtebauliche Weiterentwicklung engagieren.“

Der hiesige Landtagsabgeordnete Volker Senftleben freut sich, dass auch Gronau und Elze vom Förderprogramm profitieren. „Die Programme der Städtebauförderung erhöhen die Attraktivität der Städte und Gemeinden und verbessern die Lebensqualität der Menschen spürbar“, betont Senftleben.

Mit dem neuen Städtebauförderungsprogramm stehen Bundes- und Landesmittel in Höhe von insgesamt rund 121,4 Mio. Euro, Eigenanteile der Gemeinden in Höhe von 54,8 Mio Euro sowie die sogenannten zweckgebundenen Einnahmen in Höhe von rund 10,2 Millionen Euro für Niedersachsens Städte und Gemeinden zur Verfügung.

Mit den Programmen werden besonders finanzschwache Gemeinden dadurch entlastet, dass der kommunale Eigenanteil an den förderfähigen Kosten auf 10 Prozent gesenkt wird. Gerade der ländliche Raum wird mit rund zwei Dritteln der gesamten Städtebauförderungsmittel gestärkt.

Die Städtebauförderungsmittel ermöglichen es den Städten und Gemeinden, ihre Ortskerne attraktiv zu gestalten, brachliegende Flächen zu aktivieren, Grün- und Freiflächen zu schaffen, sowie für eine zentralörtliche Versorgungsfunktion in ländlichen Gebieten zu sorgen. Auch der Umwelt- und Klimaschutz, die biologische Vielfalt, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt spielen eine große Rolle.
„Gezielte städtebaulichen Maßnahmen machen unsere Städte und Gemeinden lebenswerter und attraktiver. Damit steigern wir die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Jeder Euro für die Städtebauförderung zieht außerdem ein Vielfaches an zusätzlichen öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen nach sich. Davon profitiert insbesondere die regionale, häufig mittelständisch geprägte Wirtschaft“, so Senftleben.

Erfreulich ist auch, dass noch Fördermaßnahmen aus einer Beantragung zu Zeiten der bis Dato bestehenden Samtgemeinden Duingen und Gronau (Leine) fortgeführt werden.
Das komplette Städtebauförderprogramm 2018 mit einer alphabetischen Auflistung der geförderten Gesamtmaßnahmen der Programme finden Sie unter: www.umwelt.niedersachsen.de