Sanierung des Freibades in Freden – Landtagsabgeordneter Volker Senftleben fordert Förderung

Sanierung des Freibades in Freden (Leine) unumgänglich – Landtagsabgeordneter Volker Senftleben fordert sofortige Förderung“

In diesem Jahr sollte unter Zuhilfenahme einer Förderung in Höhe von rund 500.000 Euro aus den sogenannten „Basisdienstleistungen“ des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine – Weser eine Modernisierung des Freibades in Freden (Leine) erfolgen. Zusätzlich zu dieser Hauptförderung wurde dem Freibad im März eine Kofinanzierung des Innenministeriums angekündigt. Ende Juni erhielt der Bürgermeister der Gemeinde Freden, Wolfgang Heimann, dann die Absage des Amtes für die Hauptförderung.
Grund sei, dass für sogenannte Basisdienstleistungen derzeit keine ausreichenden Haushaltsmittel zur Verfügung stünden. Für die Erteilung der Förderung seien 26 Anträge eingegangen, nur acht davon könne das Amt bedienen. Derzeit stünde die Förderung des Freibades in Freden auf Platz 21. Die zeitnahe Modernisierung des Freibades habe damit wenig Aussicht auf Erfolg.

Der Landtagsabgeordnete Volker Senftleben bittet das Innenministerium und das Ministerium für Regionale Entwicklung nun um anderweitige Förderungsmöglichkeiten. „Die ehemaligen Samtgemeinden Sibbesse, Lamspringe und Freden haben sich in Einheitsgemeinden gewandelt, um auch zukünftig leistungsfähig zu bleiben. Die Kommune Freden hat darüber hinaus freiwillig ihre Strukturen angepasst und den Haushalt über Jahre diszipliniert geführt. Trotzdem ist die Sicherung eines Mindestmaßes an Lebensqualität nicht ohne das Ehrenamt darstellbar. Damit zukünftig Herausforderungen bewältigt werden können und wir gerade auch junge Menschen langfristig an unsere Gemeinden binden können, müssen wir unsere Ortschaften attraktiver gestalten. Dazu gehört ein umfassendes Freizeit- und Sportangebot. Damit dieses aktuell gewährleistet werden kann, greifen die Menschen in der Gemeinde Freden aktiv ein und stärken die Region durch ein überwältigendes Ehrenamt. So wird das Freibad Freden schon seit 1997 ehrenamtlich geführt. Nur durch dieses enorme ehrenamtliche Engagement der Menschen ist es in fast allen Kommunen möglich, dass Freibäder geöffnet bleiben können. Für den Erhalt des Freibades jetzt keine Förderung zu gewähren ist schlicht falsch. Eine Schließung ist nicht hinnehmbar.“, so Senftleben.

Das Freibad wird auch über den Bereich der Gemeinde hinaus als „Perle des Leinetals“ bezeichnet. Für das Freibad spricht außerdem, dass es neben der Turnhalle die einzige Sporteinrichtung in Freden darstellt, in der Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Rahmen des Sport- und Schwimmunterrichtes derzeit schwimmen lernen können. Es ist somit davon auszugehen, dass eine mögliche Schließung des Freibades die Attraktivität der Gemeinde erheblich verschlechtern würde. Eine Stärkung des ländlichen Raumes steht damit in den Sternen.