Versprechen eingelöst – heute wurde das neue Kita-Gesetz beschlossen – Beitragsfreiheit für Eltern gilt ab 01.08.2018

Am Mittwoch hat der Niedersächsische Landtag mit den Stimmen von SPD und CDU die Reform des Niedersächsischen Kindertagesstättengesetzes (KitaG) beschlossen.
„Damit ist die Abschaffung der Elternbeiträge an den niedersächsischen Kindergärten zum 1. August diesen Jahres nach monatelangen Verhandlungen endlich auch gesetzlich festgeschrieben“, so Landtagsabgeordneter Volker Senftleben. „Auf diese Weise sorgen wir für eine gewaltige finanzielle Entlastung für junge Familien im Land und setzen bereits zum Sommer 2018 ein zentrales Wahlversprechen um“, betont der SPD-Politiker.
Vorangegangen war dem Beschluss eine Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden, die zukünftig einen fairen Ausgleich für die entfallenden Elternbeiträge erhalten. Neben der Beitragsfreiheit ist die Verlagerung der Sprachförderung von den Grundschulen an die Kindertagesstätten ein zentraler Bestandteil des neuen Gesetzes.
Landtagsabgeordneter Volker Senftleben erklärt dazu: „Mit diesem Schritt sorgen wir dafür, dass die Sprachförderung zukünftig dort stattfindet, wo sie am effektivsten wirken kann – bei den hervorragend ausgebildeten Fachkräften in unseren Kindertagesstätten.“

Volker Senftleben, betont die ebenfalls auf den Weg gebrachten Investitionen in die Betreuungsqualität: „Bereits mit dem Nachtragshaushalt für das Jahr 2018 haben wir 60 Millionen Euro für rund 5.000 zusätzliche Krippenplätzen in ganz Niedersachsen auf den Weg gebracht. Mit dem Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen von SPD und CDU, der heute in erster Lesung beraten wurde, sorgen wir zudem dafür, dass ein Stufenplan zur Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels in unseren Kindergärten entwickelt wird.“

Die SPD-geführte Landesregierung flankiert zudem diesen Meilenstein der niedersächsischen Bildungs- und Familienpolitik gleichzeitig mit Maßnahmen, die die Betreuungsqualität in unseren Kindertagesstätten nachhaltig verbessern. Dazu gehört auch die Gewinnung von zusätzlichen Fachkräften durch eine Erleichterung des Quereinstiegs und die Abschaffung der Ausbildungsgebühren für angehende Erzieherinnen und Erzieher.