SPD-Landtagsfraktions-Chefin Johanne Modder in Alfeld zu Gast

Beim Rundgang durch Alfeld i.S. Hochwasserschäden

Johanne Moder ist Volker Senftlebens Einladung in die Stadt Alfeld am Montag, den 11. September 2017 gefolgt. Im Rahmen des Besuches schilderte Bürgermeister Bernd Beushausen zunächst den Beiden die Ereignisse und Nachdrücke des Hochwassers. So sind allein auf städtischer Seite mindestens 5- 6 MIO. Euro Schaden zu beziffern.

Anschließend berichteten noch Vertreter verschiedener Hilfsorganisationen Ihre Erlebnisse zum Einsatzgeschehen und über sonstige Problemstellungen in ihrem Ehrenamt.

Besonders erschreckend waren dabei die Schilderungen eines Feuerwehrvertreters, der im Rahmen des Hochwassereinsatzes von Problemen bei der beruflichen Freistellung einzelner Helfers berichtete.

Diesbezüglich bekräftigte Johanne Modder ihr Unverständnis und stellte klar, dass hier sicherlich weiterer Unterstützungsbedarf durch das Land erforderlich ist.

In dem anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass eine Stärkung des Ehrenamtes beispeilsweise im Bereich des Feuerwehrwesen seitens der rot-grünen Regierung angestrebt ist.  So soll künftig eine andere Altersgrenze für Angehörige der Einsatzabteilungen in den Freiwilligen Feuerwehren gelten. Sie soll von aktuell 63 auf 67 Jahre angehoben werden. Das sieht ein neues Brandschutzgesetz vor, das von der rot-grünen Landesregierung im Mai auf einer Kabinettssitzung  beschlossen wurde. Mit der Anhebung der Altersgrenze käme die LAndesregierung insbesondere den Wünschen aus jenen Teilen Niedersachsens nach, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind.

Bedingt durch die veränderten Mehrheitsverhältnisse ist eine Umsetzung nunmehr unmöglich, da die Opposition jegliche Weiterentwicklung aktuell verhindern würde, so Volker Senftleben.